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Morbus Dupuytren

Morbus Dupuytren ist eine gutartige, jedoch fortschreitende Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche. Dabei kommt es zu einer Verdickung und Verkürzung der sogenannten Palmarfaszie, wodurch sich zunächst kleine Knoten und später straffe Gewebestränge bilden. Im weiteren Verlauf können sich einzelne Finger – häufig Ring- und Kleinfinger – zunehmend in eine Beugestellung ziehen und lassen sich nicht mehr vollständig strecken.

Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und verursacht anfangs oft keine Schmerzen. Mit zunehmender Bewegungseinschränkung können jedoch alltägliche Tätigkeiten wie Händeschütteln, das Greifen von Gegenständen, das Tragen von Handschuhen oder das flache Auflegen der Hand auf einen Tisch deutlich erschwert werden. Viele Betroffene empfinden die eingeschränkte Handfunktion als belastend und störend im beruflichen sowie privaten Alltag.

In frühen Stadien ist häufig zunächst eine regelmäßige Kontrolle ausreichend. Sobald die Fingerstreckung deutlich eingeschränkt ist oder die Handfunktion beeinträchtigt wird, kann eine operative Behandlung sinnvoll sein. Ziel des Eingriffs ist die Entfernung beziehungsweise Durchtrennung des krankhaft veränderten Bindegewebes, um die Beweglichkeit der Finger wiederherzustellen und die Funktion der Hand nachhaltig zu verbessern.

Durch moderne handchirurgische Verfahren lässt sich Morbus Dupuytren in vielen Fällen erfolgreich behandeln. Die Wahl der geeigneten Therapie richtet sich dabei nach dem Ausmaß der Erkrankung sowie den individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen der Patientin oder des Patienten.

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